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Warten. Zwischen Stillstand und Bewegung

Die Stadt ist ein Netzwerk aus Transiträumen, die weit weniger monofunktional und identitätslos sind als Marc Augé sie in seiner Theorie der Nicht-Orte proklamiert. Bei genauerer Betrachtung ist dieser Raum eine Kulisse vielfältiger Geschwindigkeiten und Begegnungen, er ist klassenlos und bewegt Menschen nach seinen eigenen Regeln. Der vornehmlich auf Bewegung ausgelegte Raum ist zugleich auch Raum des Stillstands, denn nur selten ist das Zeitbudget des Einzelnen mit dem System des Transitraums synchronisiert. Nirgendwo ist das Wechselspiel des Kommen und Gehens, des Wartens und Eilens schöner orchestriert, als an diesen Orten. Inszeniert von Licht wirkt das große, chaotische urbane Schauspiel, wie eine perfekt durchkomponierte Symphonie des Miteinanders. Die Masterarbeit „Warten. Zwischen Stillstand und Bewegung“ ist eine Studie der zyklischen Bewegungsmuster und Zufälle im Transitraum.
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