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Über Ekel und Genuss – die Enttabuisierung der Entomophagie

Erfüllt die regulierende Kraft eines kognitiv-ethnologisch geprägten Ekelphänomens und die damit verbundene Tabuisierung bestimmter potentieller Lebensmittel einen tieferen Sinn und wenn ja, welchen? Sowohl aus ökologischer als auch aus gesundheitlicher Sicht, gibt es keine schlüssige Erklärung, weshalb beispielsweise die Entomophagie in westlichen Kulturkreisen auf derartige Ablehnung stößt. Statistiken zufolge, könnten Insekten als Alternative zu Fleisch in Zukunft sogar einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der globalen Ernährung leisten, allerdings wäre hierzu ein Wandel der vorherrschenden Denkmuster von Nöten. Welche Möglichkeiten bestehen, um aus konzeptioneller und gestalterischer Sicht auf das Phänomen des Nahrungsekels zu reagieren und könnte Design einen solchen gesellschaftlichen Wandel unterstützen oder gar aktiv einleiten?
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