Jahres­ausstellung

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Selbst- und Fremdbilder und die Subjektivität der Wahrnehmung

„Wo immer zwei Menschen sich treffen, sind in Wirklichkeit sechs zugegen: jeder der beiden, wie er sich selbst sieht, jeder, wie der andere ihn sieht, und jeder, wie er wirklich ist.“ Dieses Zitat des Psychologen William James beschreibt treffend, mit welchem Schwerpunkt sich die Arbeit beschäftigt. Wieso wir uns mit manchen Menschen auf Anhieb verstehen, mit anderen aber dagegen nicht, bleibt uns häufig ein Rätsel. Fest steht, dass unser eigenes „Ich“ eine große Rolle dabei spielt, wie wir anderen Menschen begegnen. Doch wie formt sich eigentlich unser „Ich“ und von welchen Faktoren werden unsere Fremdbilder bestimmt? Diesen und vielen weiteren Fragen versucht sich die Arbeit zu nähern. Dem Gesicht kommt dabei eine besondere Rolle zu. Denn es hilft uns nicht nur uns als Individuen begreifen zu können, sondern es ist auch der offensichtlichste Faktor zur Einschätzung anderer Menschen.
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