Jahres­ausstellung

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Pars pro toto

Die Wendung „Pars pro toto“ kommt aus dem lateinischen und heißt übersetzt „Ein Teil für das Ganze“. Die Arbeit beschäftigt sich fotografisch mit Ausschnitten, also Teilen von Hausfassaden, die aus dem Kontext gerissen für das ganze Gebäude stehen müssen. Grafisch reduzierte Fotos, lassen nicht auf den ersten Blick erkennen, um was es sich bei dem Motiv eigentlich handelt, und geben Raum für Assoziationen und wenige Anhaltspunkte, die auf Größe des Objekts schließen lassen. In ästhetisch ansprechenden Bildern treffen sich gerade Linien mit Geschwungenen, es ergänzen sich verschiedene Strukturen, Kontraste bilden sich, aus Farben oder auch Farblosigkeit. Formen wiederholen sich, bilden Rhythmen. Wie in einem Mosaik muss der Betrachter die einzelnen Ansichten zusammensetzen, damit in seinem Kopf ein Gesamtbild des Gebäudes entstehen kann.
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