Jahres­ausstellung

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NAOY

Wir werden heute zusehends mit Apps und Gadgets konfrontiert, die den Traum eines optimierten Lebens versprechen. Gleichzeitig fordern sie die Herausgabe sensibler persönlicher Daten. Diese Daten werden heute zumeist in digitaler Form erfasst und analysiert. Projiziert man dieses Bestreben nach Selbstoptimierung auf eine nahe Zukunft und berücksichtigt man die rapiden Entwicklungen in der (Bio-)Technologie, so kann man davon ausgehen, dass der Prozess der Selbstoptimierung nicht nur anhand der Veräußerung und Verarbeitung von digitalen Daten, sondern auch von persönlichen Bio-Daten erfolgt. Umprogrammierte Organismen, die auf individuelle Bio-Daten reagieren, können eine hyperindividuelle Selbstoptimierung garantieren. In Form eines spekulativen Designs entwirft „NAOY“ eine solche Zukunftsvision und soll so eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstoptimierung provozieren.
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