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Materialzukunft

Von "Material formt Produkt" zu "Produkt formt Material" - das Projekt "Materialzukunft" zeigt spekulativ, wie radikal sich die Arbeitsweise des Designers durch Fortschritte in wissenschaftlichen Feldern wie Medizin und Biotechnologie in ferner Zukunft verändern könnte. Menschliche Zellen könnten nicht mehr nur dem sogenannten Tissue Engineering, also der Kultivierung von Geweben und Organen, als Rohstoff dienen - auch ganze Produkte könnten so zukünftig in Laboren wachsen. Gentechnische Eingriffe in die Zell-DNA ermöglichen außerdem eine gezielte Steuerung der Eigenschaften des gezüchteten Materials. Passende Materialien müssten zukünftig also für ein Produkt nicht mehr gesucht und kombiniert werden, der Gestalter programmiert dem wachsenden Material die gewünschte Eigenschaft einfach ein.
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