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Die Lausitz - Am Rande Deutschlands

„Gott hat die Lausitz geschaffen, aber der Teufel hat die Kohle darunter gelegt.“ Dies besagt eine Redensart in der Lausitz. Eine Landschaft, die im Osten an der Grenze zu Polen liegt und Deutschlands zweitgrößtes Braunkohlerevier ist. Insgesamt 136 Lausitzer Dörfer mussten seit 1924 dem Braunkohlebergbau ganz oder teilweise weichen. Ortschaften wie Proschim, Kerkwitz, Taubendorf, Atterwasch, Rhone und etliche mehr sind auch heute noch vom Braunkohletagebau bedroht und sollen umgesiedelt werden. Der Name Lausitz bedeutet Sumpfland und leitet sich aus dem sorbischen Wort „Luzica“ ab. Heute ist das einst fruchtbare Land staubtrocken und sandig. Die Flüsse und Seen sind sauer und durch Ockerschlamm rostrot verfärbt. Diese Arbeit ist ein künstlerisch/dokumentarischer Streifzug durch die betroffenen Gebiete der Lausitz.
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