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Die Ambivalenz der Unruhe

Basierend auf dem Werk „Die Unruhe der Welt“ von Ralf Konersmann beschäftigt sich diese fotografische Arbeit mit dem Thema Unruhe und warum wir ein so ambivalentes Verhältnis zu ihr haben: Unruhe ist ein negativ behafteter Begriff, wir erleben sie als Deformierung unseres Selbst. Wir fühlen uns gehetzt und unter Druck gesetzt, durch immer schneller getaktete Arbeitsprozesse und hohe Erwartungshaltungen, getrieben von Wünschen und Träumen, bei denen wir schon vor der Erfüllung wissen, dass sich neue Wünsche und Träume auftun. Gleichzeitig aber ist die Unruhe das, was uns heute bestimmt und uns anspornt. Sie ist die Neugierde und der Erlebnishunger, die uns in der Hektik der heutigen Zeit von einer Attraktion zur nächsten treibt. Sie spielt nicht nur im Leben des Einzelnen eine wichtige Rolle, sie ist verantwortlich für jede Veränderung, Entwicklung und für jeden Fortschritt.
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